Buchrezension: Der Biophilia-Effekt

Arvay, Clemens G.: Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald. Broschiert, 254 Seiten; Ullstein-Verlag, 2015, 10,99 €

Der Autor, Biologe und Pflanzenexperte, hat in diesem Buch das vielen vertraute Gefühl, dass „Natur uns gut tut“ einmal näher beleuchtet und sich wissenschaftlich damit auseinander gesetzt. Er hat eine fülle von Forschungsergebnissen zusammen getragen und stellt damit eine bislang eher vage und vielleicht sogar mysteriöse Ahnung auf eine solide wissenschaftliche Basis.

Er beschreibt im Buch, wie Pflanzen über ätherische Öle miteinander und auch mit uns kommunizieren, wie sie damit helfen können im Kampf gegen Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch gegen schädliche Bakterien und Viren und wie Natur und Pflanzen durch verschiedene belegbare Effekte auch positive Wirkungen auf unser Nervensystem und unsere Psyche haben.

Er bezieht sich dabei u.a. auf die japanische Tradition des „Waldbadens“ („Shinrin-yoku“) und die Forschungen dazu. Aber auch der eigene Garten kann zur Quelle von Gesundheit, Wohlbefinden und Entspannung werden.

Dabei werden stets auch Studien und Quellen angegeben, dennoch bleibt das Buch leicht und für jedermann lesbar. Nicht zuletzt werden im Buch eine Fülle von Anregungen gegeben und Übungen vorgestellt, wie man die beschriebene Effekte nutzen kann.

change concepts-Fazit: Das Buch sollte in unseren stressgeplagten und naturentfremdeten Zeiten eine Pflichtlektüre für jeden Arzt, Psychotherapeuten, aber auch Coach sein und ist darüber hinaus natürlich auch für jeden Interessierten zu empfehlen, der etwas für seien körperliche und psychische Gesundheit oder einfach sein Wohlbefinden tun will.