Interviews mit Absolventen, Teil 12: Dr. Stefanie Gundel

Dr. Stefanie Gundel

Lie­be Ste­fa­nie, nach dei­ner Coach-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coach selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coach aus?

Ich habe mich offi­zi­ell im Janu­ar 2017 selb­stän­dig gemacht. Mei­ne Aus­bil­dung habe ich Ende 2016 bei Chan­ge Con­cepts been­det. In mei­nem Coa­ching spe­zi­ell für berufs­tä­ti­ge Müt­ter hel­fe ich die­sen bei typi­schen Her­aus­for­de­run­gen im Span­nungs­feld zwi­schen Fami­lie und Beruf. Dabei ist mein obers­tes Ziel, dass ich Müt­tern hel­fe, ihre Ener­gie und Lebens­freu­de zu stei­gern und sie Klar­heit in unsi­che­ren und kraft­zeh­ren­den Situa­tio­nen gewin­nen kön­nen. Ger­ne hel­fe ich auch bei Fra­gen rund um die beruf­li­che Neu­ori­en­tie­rung bspw. nach der Eltern­zeit. Da ich mei­ne eige­nen Erfah­run­gen beruf­lich wie pri­vat als (berufs­tä­ti­ge) Mut­ter mit drei klei­nen Kin­dern gemacht habe und machen darf, weiß ich sehr gut, wie sich vie­le Situa­tio­nen anfüh­len.

Wie lief das so mit der Exis­tenz­grün­dung? Was hat dir gehol­fen und wel­chen Her­aus­for­de­run­gen hast du gegen­über gestan­den?

Zum einen hat mir die sehr inten­si­ve, ein­jäh­ri­ge Aus­bil­dung bei dir, lie­ber Oli­ver, gehol­fen. Zum ande­ren trägt die Nähe zu mei­ner eige­nen Ziel­grup­pe von berufs­tä­ti­gen Müt­tern posi­tiv zu mei­nem Coa­ching bei. Täg­lich bin ich mit berufs­tä­ti­gen Müt­tern in Kon­takt, bin sel­ber eine und erfah­re so was ihre größ­ten Bedürf­nis­se, Her­aus­for­de­run­gen und Zie­le sind. Zudem hat mir der Aus­tausch mit ande­ren selb­stän­di­gen Müt­tern im Netz­werk „Mom­Pre­neurs“ sehr gehol­fen. Hier kann ich jede Fra­ge los­wer­den, Kon­tak­te knüp­fen und Infor­ma­tio­nen sam­meln. Ich bin froh, dass ich im April 2017 das gro­ße Glück hat­te, monat­lich die Netz­werk-Tref­fen in Düs­sel­dorf zu orga­ni­sie­ren.

Mei­ne größ­te Her­aus­for­de­rung war und ist sicher­lich die Zeit. Ich habe so vie­le Ide­en, was ich noch machen möch­te.

Kannst du heu­te von dei­ner Arbeit im Coa­ching leben? Zu wie viel Pro­zent etwa?

Dies ist der­zeit nicht mein Ziel. Ich arbei­te sehr getrie­ben nach den Bedürf­nis­sen und frei­en Kapa­zi­tä­ten von mei­ner Fami­lie und mir. Die Selb­stän­dig­keit habe ich gera­de gewählt, um mir mei­ne Zeit des Arbei­tens frei ein­zu­tei­len. Alles kann, nichts muss! Das fin­de ich ange­sichts mei­ner drei sehr klei­nen Kin­der wun­der­bar und gibt mir viel Frei­heit.

Dr. Stefanie GundelAlles zusam­men genom­men – wür­dest du den Schritt der Exis­tenz­grün­dung wie­der tun?

Auf jeden Fall. Ich habe so viel dazu ler­nen kön­nen, gera­de oder ins­be­son­de­re neben dem Coa­ching. Ange­fan­gen von dem Auf­bau einer eige­nen Web­site, Mar­ke­ting, PR und vie­len mehr. Ich fin­de es span­nend und so viel­schich­tig in alle Facet­ten eines „klei­nen“ Unter­neh­mens Ein­bli­cke zu bekom­men. Es macht mir unend­lich viel Spaß. Das dann noch in Kom­bi­na­ti­on zum Coa­ching, mei­ner Lei­den­schaft, ist ein­fach per­fekt.

Zum Abschluss: Wel­chen Tipp kannst du ande­ren Men­schen geben, die über eine Selb­stän­dig­keit als Coach nach­den­ken?

Wagt den Schritt, ihr könnt nichts ver­lie­ren, son­dern nur gewin­nen. Seht euch nicht als Ein­zel­kämp­fer, son­dern ver­netzt euch, tauscht euch aus und macht euch mit einem spit­zen Coa­ching-Ange­bot sicht­bar.

gundel-coaching.de