Interviews mit Absolventen, Teil 25: Lena Wiesemann

Lena Wiesemann

Lie­be Lena, nach dei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coach selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coach aus?

Selbst­stän­dig gemacht habe ich mich am 16.06.2020 – zumin­dest ist dies der Tag, an dem ich mit mei­nem Kon­zept an die Öffent­lich­keit gegan­gen bin. Das Kon­zept heißt „Souls­hoot“ und ist Coa­ching und Foto­shoo­ting in einem. Souls­hoot ist für mei­ne Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten ein geschütz­ter Raum, in dem sie her­aus­fin­den kön­nen, was alles an Far­ben, Facet­ten und Poten­zi­al in ihnen steckt. Ganz unter dem Mot­to: Du bist so viel mehr, als dein Kör­per oder dei­ne Gedan­ken. Die­se Far­ben und Facet­ten hal­ten wir auf authen­ti­schen und ehr­li­chen Fotos fest, so dass sich die Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten immer wie­der dar­an erin­nern kön­nen, was alles in ihnen steckt.

Mei­ne Ziel­grup­pe sind vor allem Frau­en zwi­schen 35 & 55 Jah­ren, die sich nach einem Raum seh­nen, in dem sie gese­hen werden.

Als Coa­chin macht mich aus, dass ich einen wert­frei­en Raum eröff­ne und alles sein las­se. Mei­ne Ori­en­tie­rung geht dabei stark zu den Stär­ken und Res­sour­cen der Kli­en­tin­nen und Klienten. 

Wie lief das so mit der Exis­tenz­grün­dung? Was hat dir gehol­fen und wel­chen Her­aus­for­de­run­gen hast du gegen­über gestanden?

Machen macht’s! Gehol­fen hat mir, dass ich ein­fach ange­fan­gen habe – in mei­nem jugend­li­chen Leicht­sinn. Namen aus­ge­dacht, Logo selbst ent­wi­ckelt, Web­site gebaut – und so nahm alles sei­nen Lauf und wird stets wei­ter­ent­wi­ckelt. In mei­nen Augen muss am Anfang nicht alles per­fekt sein. Für mich ist es viel wich­ti­ger, dass wir anfan­gen und uns dar­auf kon­zen­trie­ren, was sich posi­ti­ves für die Men­schen ändert, wenn wir mit unse­rer Visi­on nach drau­ßen gehen. Gehol­fen haben mir Men­schen, die mich dar­in ermu­tigt haben und an mich geglaubt haben und es auch heu­te noch tun. 

Kannst du heu­te von dei­ner Arbeit im Coa­ching leben? Zu wie viel Pro­zent etwa?

Noch kann ich nur zu ca. 40% von Souls­hoot leben und habe zur Absi­che­rung eine Teilzeitstelle. 

Nur falls neben­be­ruf­lich: Planst du, mit­tel- oder lang­fris­tig ganz selb­stän­dig zu sein?

Ich bin über­zeugt davon, dass es klappt und nur sei­ne Zeit benö­tigt – daher pla­ne ich, lang­fris­tig ganz selbst­stän­dig zu sein. 

Alles zusam­men genom­men – wür­dest du den Schritt der Exis­tenz­grün­dung wie­der tun?

Auf jeden Fall! Ein Freund hat mir vor der Grün­dung gesagt: Hey Lena, was soll schon pas­sie­ren? Wir leben in Deutsch­land! Jugend­li­cher Leicht­sinn eben. ;-) 

Zum Abschluss: Wel­chen Tipp kannst du ande­ren Men­schen geben, die über eine Selb­stän­dig­keit als Coach nachdenken?

Kon­zen­trie­re dich dar­auf, was Du beson­ders gut kannst – was dich aus­macht, was dich ein­zig­ar­tig macht — und baue dar­auf dein Kon­zept auf. Weg von dem, was ande­re machen und hin zu dem, wo du glänzt und Men­schen unter­stüt­zen kannst. 

https://www.soulshoot.de