Buchrezension: Rechtshandbuch für Training, Beratung & Coaching

Olbert, Hans: Rechts­hand­buch für Trai­ning, Bera­tung & Coa­ching, bro­schiert, 616 Sei­ten; Ver­lag Mana­ger­Se­mi­na­re 2018, 89,90 €

Das vor­lie­gen­de Buch bezeich­net sich selbst als „Das juris­ti­sche Stan­dard­werk für alle zen­tra­len Rechts­ge­bie­te der Wei­ter­bil­dung,“ und die­se Selbst­ein­schät­zung ist nicht über­trie­ben. Allein der statt­li­che Umfang macht deut­lich, dass hier wenig Lücken bestehen dürf­ten. Der Autor, selbst natür­lich Rechts­an­walt und auch als Wei­ter­bild­ner tätig, hat in der Bran­che als Spe­zia­list für Rechts­the­men rund um Coa­ching, Bera­tung und Trai­ning und als Autor eines Vor­gän­ger­wer­kes einen guten Namen.

Mit die­ser umfas­sen­den Neu­erschei­nung über­trifft der Autor nun alle ver­gleich­ba­ren, vor­her erschie­ne­nen Titel und setzt neue Stan­dards. Alle denk­ba­ren Rechts­ge­bie­te wer­den behan­delt, von Steu­er- und Sozi­al­ver­si­che­rungs­recht über Unter­neh­mens­rechts­for­men, Arbeits­ver­trä­gen bis hin zu Urhe­ber-, Daten­schutz- und Haf­tungs­recht. In auch für juris­ti­sche Lai­en ver­ständ­li­cher Spra­che wer­den die wich­tigs­ten Hin­ter­grund­in­fos dar­ge­stellt und Down­load-Links zu knapp 100 Mus­ter­ver­trä­gen ange­bo­ten. Vie­le Bei­spie­le, Check­lis­ten und Über­sichts­gra­fi­ken run­den das Buch wert­voll ab. Beson­ders zu beto­nen ist das Ver­spre­chen des Ver­la­ges auf dem Titel, dass alle ange­bo­te­nen Mus­ter­ver­trä­ge „rechts­ver­bind­lich“ sei­en sowie eine regel­mä­ßi­ge Online-Aktua­li­sie­rung bei recht­li­chen Ände­run­gen kom­men wür­den. Der statt­li­che Kauf­preis erscheint vor die­sem Hin­ter­grund mehr als gerecht­fer­tigt, dürf­te doch die eine oder ande­re anwalt­li­che Bera­tung durch die Lek­tü­re die­ses Buches ver­zicht­bar wer­den.

chan­ge-con­cepts-Fazit: Ein abso­lu­tes Muss in jedem Schrank eines Trai­ners, Bera­ters oder Coachs, wel­ches sicher­lich manch­mal einen Anwalt erset­zen kann.

Interviews mit Absolventen, Teil 18: Günter Flott

Günter Flott

Lie­ber Gün­ter, nach dei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coach selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coach aus?

Naja, genau genom­men bin ich schon selbst­stän­dig gewe­sen, als ich die Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts star­te­te. Mein Ziel war vor allem, mit der Aus­bil­dung mei­ne Tool­box zu erwei­tern. Ich arbei­te seit Anfang 2002 frei­be­ruf­lich. Ich bie­te vor allem Hil­fen bei der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung an und gebe über das Coa­ching hin­aus Bera­tung bei der Erstel­lung von Bewer­bungs­un­ter­la­gen. Zu mei­ner Ziel­grup­pe gehört das hier­ar­chi­sche Mit­tel­feld, also Fach- und Füh­rungs­kräf­te, aller­dings noch mit einer Nähe zum ope­ra­ti­ven Bereich. Bran­chen­mä­ßig liegt mir natur­ge­mäß der geis­tes­wis­sen­schaft­li­che und krea­ti­ve Bereich. Nicht zuletzt, weil ich selbst Poli­to­lo­ge bin, frü­her Jour­na­list war und aktu­ell auch als Autor tätig bin. Ich habe einen Rat­ge­ber zur eige­nen Poten­zi­al­ana­ly­se geschrie­ben und arbei­te spo­ra­disch als Tex­ter für Sati­ren. Mei­ne Stär­ken sind mein Humor und mein Ver­stand. Ers­te­res ist gut für die Atmo­sphä­re. Das zwei­te hilft mir, die Kli­en­ten-Anlie­gen schnell ein­zu­ord­nen. Ich bin ziem­lich fix dar­in, beruf­li­che Allein­stel­lungs­merk­ma­le und Talen­te zu erken­nen.

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Interviews mit Absolventen, Teil 17: Gabriele Hummelt

Gabriele Hummelt

Lie­be Gabrie­le, nach dei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coa­chin selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coa­chin aus?

Einen genau­en Zeit­punkt kann ich nicht benen­nen, es fing schon wäh­rend der Aus­bil­dung an, dass Kun­den zu mir kamen, aber da hat­te ich natür­lich noch kei­ne Aus­rich­tung. Zunächst habe ich jeden gechoacht, der das Inter­es­se hat­te und bei mir ange­fragt hat. Da ich auch schon als frei­be­ruf­li­che Pro­jekt­lei­te­rin selbst­stän­dig war, ist es auch schwierig,einen wirk­li­chen Ter­min der Grün­dung zu nen­nen. Ich habe die Aus­bil­dung ange­fan­gen mit der Aus­sa­ge: Ich möch­te mir ein zwei­tes Stand­bein neben mei­ner Pro­jekt­lei­ter-Tätig­keit auf­bau­en.

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28. Coaching-Ausbildung ausgebucht

Die 28. Aus­bil­dung Sys­te­mi­sches Coa­ching mit Start im April 2019 ist aus­ge­bucht! Es ste­hen zur Zeit drei War­te­lis­ten­plät­ze zur Ver­fü­gung, die ggf. noch kurz­fris­tig ver­ge­ben wer­den kön­nen.

Die nächs­te regu­lä­re Aus­bil­dung star­tet im Okto­ber 2019. Die Ter­mi­ne und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie in die­ser Info-Bro­schü­re.

Neue Lehrtrainerin im Team

Als neu­es Mit­glied ver­stärkt ab sofort Bir­git Win­ter das Aus­bil­dungs­team der chan­ge con­cepts-Aka­de­mie.

Bir­git ist Sys­te­mi­sche Coa­chin, Trai­ne­rin und Bera­te­rin und ist gemein­sam mit ihrem Mann Oli­ver Win­ter selbst­stän­dig mit einem Insti­tut, dass sich auf Blen­ded Lear­ning spe­zia­li­siert hat. Sie hat VWL stu­diert und lan­ge in der Per­so­nal­ent­wick­lung gear­bei­tet. Aktu­ell stu­diert sie im Zweit­stu­di­um noch zusätz­lich Psy­cho­lo­gie.

Bir­git wird in Zukunft die Super­vi­si­ons­aben­de im Rah­men der Coa­ching-Aus­bil­dung lei­ten. Außer­dem wird sie ihre Kom­pe­tenz zum The­ma „Blen­ded Lear­ning“ bei der Wei­ter­ent­wick­lung der Aus­bil­dung ein­brin­gen.

Interviews mit Absolventen, Teil 16: Andreas Holtkemper

Andreas Holtkemper

Lie­ber Andre­as, nach dei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coach selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coach aus?

Selb­stän­dig gemacht habe ich mich nach mei­ner Coach-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts im Herbst 2017. Ich bie­te schwer­punkt­mä­ßig Coa­chings zu den The­men beruf­li­che Neu­ori­en­tie­rung, Wech­sel aus der Pri­vat­wirt­schaft in den öffent­li­chen Dienst und Vor­be­rei­tung auf den Ruhe­stand an.

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Interviews mit Absolventen, Teil 15: Andrea Abu Muher

Andrea Abu Muher

Lie­be Andrea, nach dei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts hast du dich als Coach selb­stän­dig gemacht. Wann war das genau und was bie­test du genau an? Wer ist dei­ne Ziel­grup­pe? Was macht dich als Coach aus?

Ich war schon vor mei­ner Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts als Per­so­nal Trai­ne­rin und Yoga-Leh­re­rin selbst­stän­dig. Im Lau­fe der Aus­bil­dung habe ich mich ent­schie­den, Coa­ching auch beruf­lich zu nut­zen und habe mich auf die Ziel­grup­pe weib­li­che Füh­rungs­kräf­te kon­zen­triert.

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Buchrezension: Positive Psychologie — Erfolgsgarant oder Schönmalerei?

Tom­off, Micha­el: Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie – Erfolgs­ga­rant oder Schön­ma­le­rie? Rei­he kri­tisch hin­ter­fragt, bro­schiert, 240 Sei­ten; Sprin­ger-Ver­lag, 2017, 19,99 €.

Der Autor, Dipl.-Psychologe Micha­el Tom­off, ist selbst Absol­vent der Coa­ching-Aus­bil­dung bei chan­ge con­cepts. Heu­te ist er ein gefrag­ter Trai­ner, Coach, Fach­buch­au­tor und Exper­te für Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie.

Im vor­lie­gen­den Buch führt er nun pra­xis­nah in die Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie ein und setzt sich (gleich zu Beginn) auch kri­tisch damit aus­ein­an­der.

Es beginnt mit einem kur­zen geschicht­li­chen Über­blick sowie einer Defi­ni­ti­on des Gegen­stands. Gleich danach setzt sich der Autor unter dem Mot­to „Wo es noch knirscht und hakt“ mit vie­len kri­ti­schen Argu­men­ten gegen die PP aus­ein­an­der. Es fol­gen sechs Kapi­tel, in denen er zu den The­men Lie­be, Unter­richt, Gesund­heit, Umgang mit Geld, Arbeit und Beruf sowie Inter­kul­tu­rel­les anhand kon­kre­ter Bei­spie­le, Tipps, Tools und Stu­di­en die Anwen­dung von PP in ver­schie­de­nen Berei­chen prak­tisch vor­stellt. Die­se Kapi­tel sind jeweils so gehal­ten, dass der Leser eine Fül­le an Anre­gun­gen dar­aus mit­neh­men kann. Schließ­lich wagt Tom­off noch einen Aus­blick in die Zukunft der PP.

Trotz der Bezug­nah­me auf eine Rei­he wis­sen­schaft­li­cher Stu­di­en und die zahl­rei­chen Hin­wei­se auf meist eng­lisch­spra­chi­ge wei­ter­füh­ren­de bzw. ver­tie­fen­de Lite­ra­tur ist das Buch sehr gut ver­ständ­lich und anre­gend geschrie­ben. Durch die vie­len umsetz­ba­ren Pra­xis­tipps und -bei­spie­le wird der Leser sehr von der Lek­tü­re pro­fi­tie­ren.

Die opti­sche Gestal­tung des Buches wirkt hin­ge­gen durch die weni­gen Abbil­dun­gen und die ansons­ten aus­schließ­li­che Ver­wen­dung von grau umrahm­ten oder hin­ter­leg­ten Käst­chen etwas kärg­lich.

chan­ge-con­cepts-Fazit: Gut geschrie­be­ne, pra­xis­na­he und kri­ti­sche Ein­füh­rung in die posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie mit zahl­rei­chen gut ver­wert­ba­ren Bei­spie­len und Übun­gen.